Herren II verpassen Erfolgserlebnis zuhause

Nur einer statt der an diesem Tag durchaus möglich gewesenen sechs Punkte stand nach den beiden Heimspielen am vergangene Samstag in der Forster Waldseehalle auf der Haben-Seite der Herren 2 der VSG UFO.

Bei erst zwei Siegen in dieser Saison und dem vorletzten Tabellenplatz, war die Zielrichtung für die „Zweite“ im Vorfeld klar: Gegen zwei Mannschaften, bei denen man in der Hinrunde schon insgesamt 4 Punkte holen konnte, sollte vor eigenem Publikum wieder eine ähnliche Ausbeute eingefahren werden. Dass man nach einigen enttäuschenden, aber auch unglücklichen Auftritten in den Spielen zuvor dafür einen Sahnetag erwischen musste, war jedoch auch klar. Positiv stimmte aber, dass sich die teilweise prekäre Personalsituation etwas entspannt hatte, und Spieler-Trainer Andreas Santangelo auf insgesamt 11 - mehr oder weniger - fitte Spieler zurück greifen konnte.

Im ersten Spiel des Nachmittags gegen den ASC Mannheim-Feudenheim erwischte man aber zunächst keinen guten Start und gab den ersten Satz gleich mit 18:25 ab. Danach folgte jedoch eine deutliche Leistungssteigerung und man konnte durch ein 25:20 ausgleichen. Auch im dritten Satz sah es lange danach aus, als sollten die Hausherren die Oberhand behalten. Doch leider schafften es diese trotz einiger Satzbälle nicht, den Sack zuzumachen, sodass am Ende ein knappes 24:26 stand. Dieser unnötige Rückschlag traf die VSG’ler sichtlich und trotz kämpferisch weiterhin einwandfreier Einstellung gelang es in Satz 4 nicht mehr, konsequent zu punkten, weshalb auch dieser mit 20:25 verloren ging. Schade, denn zumindest ein Punkt war in greifbarer Nähe gewesen.

Ein Punkt, der war auch als Minimalausbeute für das darauffolgende Spiel gegen Verbandsliga-Absteiger VSG Mannheim DJK/MVC 2 eingeplant, immerhin hatte man gegen diese Mannschaft beim knappen 2:3 in der Hinrunde die bisher vielleicht beste Saisonleistung gezeigt. Und wieder gelang es den Gastgebern, den körperlich und spielerisch überlegenen Mannheimern ihr Spiel aufzuzwingen und mit eisernem Einsatzwillen so manchen Fehler zu provozieren. So ging der 1. Satz mit 25:23 an die VSG UFO. Auch die darauffolgenden Sätze waren äußerst umkämpft: 20:25 und 25:19. Da bereits 2 Sätze gewonnen und der erhoffte Punkt gesichert war, wollten die Hausherren nun natürlich mehr und das Feld als Sieger verlassen. Und danach sah es in Satz 4 zunächst auch aus, auch wenn man jetzt auf den bis dahin enorm starken Zuspieler Thomas Walk verzichten musste. Als zur Satzmitte hin dann aber einige fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen die Emotionen auf beiden Seiten hochkochen ließen, gab es einen Bruch im Spiel der UFO-Jungs. Vielleicht waren es die Nerven, vielleicht waren es die schwindenden Kräfte am Ende eines langen Heimspieltags; jedenfalls leistete man sich immer mehr Eigenfehler, während die Gäste langsam begannen zu zeigen, was sie im Angriff wirklich drauf haben. Ein deutliches 14:25 was die Folge. Doch ein Sieg war immer noch möglich und so hieß es nun, für den alles entscheidenden Tie-Break nochmals die letzten Reserven zu mobilisieren. Die Mannheimer aber ließen sich den Erfolg nicht mehr nehmen und gingen bereits früh in Führung. Leider gelang es den Gastgebern nicht, diesen Rückstand wieder aufzuholen und so stand es am Ende 9:15 und damit – wie im Hinspiel – 2:3 aus UFO-Sicht.

Aller Enttäuschung und der letztendlich zu mageren Punktausbeute zum Trotz, stimmt dieser Heimspieltag positiv im Hinblick auf den Rest der Runde. Zwar warten noch einige harte Brocken auf die „Zweite“ und der Klassenerhalt in der Landesliga wird immer schwerer; tritt man aber weiterhin so auf, ist noch alles drin. Weiter geht es am 16.02. auswärts beim VC Walldorf.

Es spielten: Christoph Brinster, Andreas Burkart, Michael Gabor, Michael Huber, Sergej Kinzler, Luca Mannherz, Pascal Mannherz, Jewgenij Netischin, Florian Peter, Andreas San-tangelo und Thomas Walk.

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