Sieg und Niederlage bei den Damen

Am letzten Samstag fand der zweite Heimspieltag der VSG Damen statt. Gegner der Damen sollten die SG DJK/TSG Bruchsal und der TSV Höpfingen sein. Damit musste man an einem Tag gleich gegen die ersten zwei Tabellenplätze antreten und machte sich auf einige anstrengende Stunden gefasst.

Leider vergaß man im ersten Spiel gegen die SG Bruchsal, dass man sich eigentlich anstrengen wollte und ohne großes Drama überließ man den ersten Satz mit 25:11 den Gegnern. Im zweiten Satz wollte man dann doch, dass die eigenen Zuschauer zumindest ein wenig auf ihre Kosten kamen und man schaffte es zumindest zeitweise die SG Bruchsal nervös werden zu lassen. Jedoch gab man auch diesen Satz knapp mit 25: 23 an Bruchsal ab. Mit weniger Kampf startete man dann in den letzten Satz des Spiels und die Mannschaft schien zunehmend lethargischer. Mit 25:15 ging auch dieser Satz an die gegnerische Mannschaft.

Nach der klaren 3:0 Niederlage gegen die SG Bruchsal, blickte man nun eher skeptisch auf die folgende Begegnung mit der TSV Höpfingen. Zur Überraschung aller gelang der Start ins Spiel leicht, so dass die VSG Damen ruhig und konstant aufspielen konnten. Schnell gelang es so, den ersten Satz mit 25:21 für sich zu gewinnen. Trotz dem Motivationsschub aus dem erstem Satz, konnte die Mannschaft nicht an ihrer vorangegangen Leistung festhalten und die TSV Höpfingen erkämpfte sich den zweiten Satz mit 25:19. Im dritten Satz wussten dann weder Gegner noch man selbst, was da eigentlich passierte, doch plötzlich schien alles zu funktionieren. Abwehr, Zuspiel, Angriff und Annahme, nichts war für die VSG Damen ein Problem. Sehr deutlich gewann man diesen Satz mit 25:13 für sich. In dem Glauben, dass man nun leichtes Spiel haben würde, ging man in den vierten Satz und wunderte sich nicht schlecht, als man plötzlich selbst die Bälle um die Ohren geschlagen bekam. Man hätte diesen Satz noch retten können, aber es wäre nicht die VSG, wenn man es selbst bei einem sichergeglaubten Spiel, noch schaffen würde, zu verlieren. Und so kam es: den vierten Satz gab man bereitwillig mit 25:17 an den Gegner ab.

Da stand man nun, nach insgesamt schon 7 gespielten Sätzen und nur wenig übrig gebliebener Kraft im Tie-break. Zudem, dass man nur 15 Punkte Zeit haben würde, den Gegner zu schlagen, musste krankheitsbedingt auch die Diagonalposition neu besetzt werden, so dass die gewohnte Aufstellung in der Mannschaft aufgegeben werden musste. In den ersten 8 Punkten im Spiel schien es, als seien beide Mannschaften gleich stark und man spielte sich die Punkte gegenseitig zu.  Während die Mannschaftsbank bei einem Spielstand von 10:8 für die Gegner langsam sichtlich nervös wurde, beschlossen Denise Schneider (Außen) und Alina Zimmermann (Mitte), dass es langsam reichte mit dem netten Hin- und Hergespiele und machten gemeinsam locker noch einmal am Stück fünf direkte Angriffspunkte. Nach 4.30 h hatten es die Damen geschafft: Der letzte Satz des Spieltages ging mit 15:13 an die eigene Mannschaft und damit ein 3:2 Sieg gegen den Tabellenzweiten.

Die Damen haben wieder einmal bewiesen, dass sie auch nach schlechten Phasen immer wieder auf die Füße fallen und trotz, Krankheit und ungewohnter Aufstellung sich durch einen letzten Satz beißen können. Und mit dem Sieg gegen den Tabellenzweiten konnte gezeigt werden, dass die höhere Liga keineswegs eine unlösbare Aufgabe für die Damen darstellt.  Auch für unseren Neuzugang Alina Zimmermann, die bis zuletzt zwei Ligen tiefer spielte, gilt: Wer im siebten Satz des Tages, bei einem Spielstand von 13:13 noch locker über den vorhandenen Block ins Mittelfeld des Gegners schlagen kann, hat vieles richtig gemacht und kann auf die  eigene Entwicklung der letzten Monate mächtig stolz sein.

Es spielten: Denise Scheider, Michelle Gellrich, Nongyao Kornelius, Alina Zimmermann, Dascha Kinzler, Carolin Jahn, Nadja Rothweiler, Carola Metz, Jessica Erdel

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